Er näherte sich dem Pandämonium der Schießgalerie, als er plötzlich die Luft anhielt und regungslos stehenblieb. Seine Augen fixierten einen großen, kahlköpfigen Mann etwa in seinem Alter, der ein gestreiftes Leinenjackett über der Schulter trug. Morris Panov! Er näherte sich der Schießgalerie von der entgegengesetzten Richtung! Warum? Was war geschehen? Conklin drehte blitzartig den Kopf in alle Richtungen, ließ seine Augen über Gesichter und Körper hinweggleiten. Instinktiv wußte er, daß er und der Psychiater beobachtet wurden. Es war zu spät, um Panov zu hindern, den inneren Bereich des Treffpunktes zu betreten, aber vielleicht nicht zu spät, sie beide hier herauszubekommen!

Der CIA-Agent im Ruhestand griff nach seiner kleinen automatischen Beretta unter der Jacke und drängte rasch vorwärts. Mit seinem Stock hieb er links und rechts in die Menge, gegen vorstehende Kniescheiben, Bäuche und Brüste und Hintern, bis die verblüfften Bummler schockierte Schreie ausstießen und es beinahe zu einem Tumult gekommen wäre. Er hechtete förmlich vorwärts, rammte mit seinem zarten Körper den verblüfften Doktor und schrie, das Geschrei der Menge übertönend, Panov ins Gesicht:»Was, zum Teufel, machst du denn hier?«

«Wahrscheinlich dasselbe, was du machst, David, oder sollte ich Jason sagen? So stand es im Telegramm.«

«Das ist eine Falle!«

Ein durchdringender Schrei übertönte den allgemeinen Lärm. Sowohl Conklin als auch Panov sahen zu der nur wenige Meter entfernten Schießgalerie hinüber. Eine beleibte Frau mit einem ausgemergelten Gesicht war in die Kehle geschossen worden. Die Menge drehte durch. Conklin wirbelte blitzschnell herum, um zu sehen, woher der Schuß gekommen war, aber die Panik war schon da. Er sah nur noch davonstürmende Menschen. Er packte Panov und schob ihn durch die schreiende, rasende Menge über den Mittelweg hinweg bis zu dem massiven Gerüst des Autoscooters am Ende des Parks, wo sich die Leute aufgeregt drängten.



5 из 788