
«Nein. Ich habe vor viereinhalb Jahren den Abschied genommen, und Sie wurden ein Jahr danach ernannt.«
«Wie viele andere — ganz zu Recht, wie ich glaube hielten Sie es für eine Ernennung auf Grund von Beziehungen.«
«Das war es ja wohl auch, aber ich habe damit keine Schwierigkeiten gehabt. Sie schienen mir immer qualifiziert zu sein. Meiner Information nach waren Sie ein unpolitischer Admiral in Annapolis mit Geheimdienstaufgaben, der im Vietnamkrieg zufällig mit einem FMF-Marineoberst zusammenarbeitete, der später Präsident wurde. Andere wurden dabei übergangen, aber so etwas passiert. Keine Probleme.«
«Danke. Aber Sie haben Probleme mit meinen stellvertretenden Direktoren?«
«Das ist Vergangenheit, doch ich könnte sowieso nicht sagen, daß einer von ihnen je ein wirklicher Freund eines CIA-Agenten draußen bei der Truppe gewesen wäre. Sie sind Analytiker, Strategen, keine Praktiker.«
«Ist das nicht eine natürliche Aversion, die übliche Feindschaft?«
«Natürlich. Sie ziehen ihre Schlüsse Tausende von Kilometern vom Einsatzort entfernt, mit Computern, von denen keiner weiß, wer sie programmiert hat, und mit Daten, die den Agenten draußen ebenfalls unbekannt sind. Sie haben verdammt recht, daß es eine natürliche Aversion ist. Draußen geht es um die Wirklichkeit. Die hier haben mit kleinen grünen Buchstaben auf Computerbildschirmen zu tun und treffen Entscheidungen, die sie oft besser nicht treffen sollten.«
«Weil Leute wie du kontrolliert werden müssen«, warf der Stellvertreter zur Rechten des Direktors ein.»Wie oft, selbst heute, fehlt Männern und Frauen wie euch das Gesamtbild? Die gesamte Strategie ist wichtig und nicht nur ein Teil davon.«
