
«Dann müßte eben ein besseres Bild übermittelt werden oder zumindest ein Überblick, damit wir selbst herausfinden können, was sinnvoll ist und was nicht.«
«Und wo endet der Überblick, Alex?«fragte der Stellvertreter zur Linken des DCI.»An welchem Punkt müssen wir sagen: >Das können wir nicht freigeben… zum Besten aller Beteiligtem?«:
«Ich weiß nicht. Ihr seid die Strategen, nicht ich. Von Fall zu Fall, denke ich, aber auf jeden Fall müßte die Kommunikation besser sein, als ich sie jemals draußen bekommen habe… Doch Moment mal. Nicht ich stehe hier zur Debatte, sondern Sie. «Alex sah den Direktor an.»Sehr geschickt, Sir, aber ich gehe auf den Themawechsel nicht ein. Ich bin hier, um herauszufinden, wer was bekam und wie. Wenn Sie es lieber haben, gehe ich direkt zum Weißen Haus oder zum Capitol und schaue zu, wie ein paar Köpfe rollen. Ich erwarte Antworten.«
«Ich wollte nicht ablenken, Mr. Conklin, sondern nur für einen Moment das Thema wechseln, um auf einen bestimmten Punkt zu kommen. Sie hatten offenbar Einwände gegen die Methoden und die Kompromisse, die in der Vergangenheit von meinen Kollegen angewandt worden sind, aber hat Sie jemals einer von ihnen in die Irre geführt oder angelogen?«
Alex warf einen kurzen Blick auf die beiden Stellvertreter.»Nur wenn sie mich anlügen mußten und wenn es nichts mit meinem Außendienst zu tun hatte.«
«Das ist ein merkwürdiges Argument.«
«Wenn sie es Ihnen nicht gesagt haben, dann hätten sie es tun sollen. Ich war Alkoholiker, vor fünf Jahren — und ich bin es noch, aber ich trinke nicht mehr. Ich habe nur noch die Zeit bis zu meiner Pensionierung abgesessen, weshalb mir niemand etwas sagte, und sie hätten es auch nicht wagen dürfen.«
«Zu Ihrem besseren Verständnis: Meine Kollegen haben mir lediglich gesagt, Sie seien krank gewesen und daß Sie nicht bis zum Ende auf der Höhe Ihrer gewohnten Leistungsfähigkeit waren.«
