Wieder sah Conklin die beiden Stellvertreter an und nickte beiden zu.»Danke, Casset, und dir auch, Valentino, aber das hättet ihr nicht tun sollen. Ich war ein Trunkenbold, und so was sollte kein Geheimnis sein, das hat mit meiner Person nichts zu tun.«

«Aus dem, was wir über Hongkong gehört haben, hast du dort einen Teufelsjob geleistet«, sagte der mit Casset Angesprochene.»Davon wollten wir nicht ablenken.«

«Du hast uns Zahnschmerzen bereitet, solange ich denken kann«, fügte Valentino hinzu.»Aber trotzdem konnten wir dich nicht als einen einfachen Alkoholiker erscheinen lassen.«

«Schwamm drüber. Kommen wir zurück auf Jason Borowski. Deswegen bin ich hier, deshalb mußten Sie mich empfangen.«

«Und allein deswegen bin ich einen Moment ausgewichen, Mr. Conklin. Sie hatten professionelle

Meinungsverschiedenheiten mit meinen Stellvertretern, aber ich nehme an, daß Sie nicht an ihrer Integrität zweifeln.«

«Bei anderen schon, aber nicht bei Casset oder Val. Was mich angeht, so haben sie ihren Job gemacht und ich meinen. Es lag am System. Aber jetzt und hier liegt der Fall anders. Die Regeln sind eindeutig und absolut. Und da ich nicht kontaktiert worden bin, müssen sie gebrochen worden sein, ich wurde hinters Licht geführt, man hat mich angelogen. Ich wiederhole also meine Frage: Wie ist es geschehen, und wer hat die Information erhalten?«

«Das ist alles, was ich hören wollte«, sagte der Direktor und griff zum Telefon auf dem Tisch.»Rufen Sie bitte Mr. DeSole an und bitten Sie ihn, in den Konferenzraum zu kommen. «Der DCI legte auf und wandte sich an Conklin.»Ich nehme an, Sie kennen Steven DeSole.«

«DeSole, stumm wie ein Grab. «Alex nickte.

«Wie bitte?«

«Es ist ein alter Spruch hier«, erklärte Casset dem Direktor.»Steve weiß, wo die Leichen liegen, aber wenn die Zeit kommt, dann wird er nicht einmal dem lieben Gott was verraten, wenn der ihm nicht die Four-Zero-Bestätigung vorlegt.«



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