
«Ich glaube, das bedeutet, daß Sie alle drei und insbesondere Mr. Conklin, Mr. DeSole für einen echten Profi halten?«
«Ich werde darauf antworten«, sagte Alex.»Er wird Ihnen alles sagen, was Sie wissen müssen, aber nicht mehr. Und er wird Sie auch nicht anlügen. Er wird seinen Mund halten oder sagen, daß er nichts sagen kann, aber er wird niemanden anlügen.«
«Auch das wollte ich hören. «Es gab ein kurzes Klopfen an der Tür, und der Direktor rief:»Herein. «Ein Mann mittlerer Größe, etwas übergewichtig, betrat den Raum und schloß die Tür hinter sich. Seine Augen wurden durch seine Stahlrahmenbrille stark vergrößert. Ein beiläufiger zweiter Blick zeigte ihm auch Alexander Conklin, dessen Anblick ihn offensichtlich erschrecken ließ. Doch sekundenschnell ging sein Schreck in freudige Überraschung über. Er lief mit ausgestreckter Hand zu Conklins Stuhl.
«Schön, dich zu sehen, alter Junge. Muß ja jetzt schon zwei oder drei Jahre her sein, oder?«
«Wohl eher vier, Steve«, antwortete Alex und schüttelte ihm die Hand.»Wie geht es dem Oberstrategen und — analytiker, dem Hüter der Schlüssel?«
«Heutzutage gibt es nicht viel zu analysieren oder wegzuschließen. Das Weiße Haus ist ein Sieb, und der Kongreß ist nicht viel besser. So gesehen, dürfte ich nur noch die Hälfte verdienen, aber sag's nicht weiter.«
«Trotzdem behalten wir immer noch ein paar Dinge für uns, nicht wahr?«unterbrach der DCI lächelnd.»Zumindest von früheren Operationen. Vielleicht hätten Sie damals das Doppelte bekommen müssen.«
«So wird es wohl sein. «DeSole schüttelte humorvoll seinen Kopf, als er die Hand von Conklin losließ.»Die Tage der Archivhüter und der bewaffneten Transporte in unterirdische Lager sind vorüber. Heute ist alles computerisiert und wird von hoch oben gesteuert. Ich brauche nicht mehr auf diese wunderbaren Reisen zu gehen, unter militärischer Beobachtung, in der Hoffnung, vielleicht von der wunderbaren Mata Hari überfallen zu werden. Seit ewigen Zeiten ist mir kein Koffer mehr ans Handgelenk geschlossen worden.«
